"Walser Funken" am Samstag im Mittelberg/Moos im Kleinwalsertal

 28. Februar 2009 ab 18.00 Uhr

Vor acht Jahren haben einige einheimische Jugendliche begonnen, anlehnend an eine Montafoner Tradition unter Anleitung eines Funkenbauers, den ersten "Walser Funken" zu errichten. Bereits zwei Jahre später übernahmen wir dieses Brauchtum selbstständig.

Das Funkenfeuer mit alljährlichem Termin am ersten Sonntag nach Aschermittwoch symbolisiert nach heidnischen Vorbild die Vertreibung der Winterhexe durch deren Verbrennung.

 

 

 

 

 

 

Ohne einen einzigen Nagel dafür aber mit einer speziellen Stapeltechnik schichtet Funkenmeister Alwin Moosbrugger am Wochenende des Funkensonntags an die 1000 Stück Holz um die Tanne herum zu einem
24 m hohen Funken, in dessen Inneren sogar eine Wendeltreppe errichtet ist.

Am Samstag ist es dann soweit, wenn gegen Einbruch der Dunkelheit der Funken in Feuer aufgeht und mit dem typischen Funkenflug schließlich in sich zusammensackt.

Der Weg bis hin zum Funkensonntag ist ein langer. Die Vorbereitungen beginnen bereits im Herbst, wo wir geeignetes Holz fällen, zuschlagen und für die Überwinterung direkt am Funkenplatz eine Holzbeige errichten. Die Trockenzeit wird dazu benötigt, dass bei der Verbrennung die Funken "fliegen" können. Zwei Wochen vor dem Funkensonntag wird die passende Funkentanne, die jedes Jahr gestiftet wird, aus dem Wald geholt und zum Aufstellort gebracht, im "Maibaum-Prinzip" eine Woche später errichtet  und mit Stahlseilen vertäut. Der Tisch auf dem dann der Funkenturm aufgeschichtet werden soll, wird ebenfalls aufgebaut.

 

 

 

 

 

Am Samstag spielen dann ab 18 Uhr die "Alpen Spitzbüba" für Sie. Für Verpflegung ist gesorgt. Die Entzündung des Funken  erfolgt gegen Einbruch der Dunkelheit.
Auf Ihren Besuch freut sich der Funkenverein Kleinwalsertal.
Nach der Veranstaltung kostenloser Bustransfer nach Baad, Hirschegg und Riezlern ab dem Tourismusbüro Mittelberg.

Weitere Bilder